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Sterben ist ein Teil des Lebens - das Recht auf Selbstbestimmung

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum § 217 - das Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung - ist am 26.02.2020 aufgehoben worden und hat die Diskussion um das Recht jedes Einzelnen auf Selbstbestimmung im Leben und im Sterben wieder neu ausgerichtet.

Der Intensivmedizin hilflos ausgeliefert zu sein, bereitet vielen Menschen Sorgen. Das Sterben und den Sterbeprozess, den zunehmenden Verlust von Autonomie und Kontrolle als Bestandteil unseres Lebens zu akzeptieren, ist schwer.
Das Sterben ist Teil des Lebens. Wie können wir einen Weg finden, uns dem Unvorhersehbaren zu stellen? Könnte die assistierte Selbsttötung ein "gedanklicher Notausgang" sein, der uns hilft, Ohnmacht und Kontrollverlust auf dem Weg in den Tod zu begegnen?
Die Hospiz- und Palliativversorgung bietet frühzeitig Linderung und Begleitung. Sie verfolgt das Ziel, die Lebensqualität der unheilbar erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen zu verbessern, ihnen mit menschlicher Fürsorge beizustehen und sie zu ermutigen, sich dem endgültigen Abschied zu stellen.
Das Recht auf Selbstbestimmung ist im Leben und im Sterben gültig. Die Grenze zu ethischer, moralischer und religiöser Überzeugung ist für jeden Einzelnen auszuloten.
Wir laden Sie ein zu Information, Gespräch und Austausch - kurze Vorträge bieten Grundlage zur Meinungsbildung.

VHS Siebengebirge in Kooperation mit dem Ökumenischen Hospizdienst - Königswinter e.V.

Status: Plätze frei

Kursnr.: U20113

Beginn: Mi., 10.03.2021, 17:00 - 19:00 Uhr

Dauer: 1

Kursort: Ökumenischer Hospizdienst

Gebühr: 0,00 € (inkl. MwSt.)


Datum
10.03.2021
Uhrzeit
17:00 - 19:00 Uhr
Ort
Dollendorfer Str. 46, Ökumenischer Hospizdienst